Konzept-Angebot Sportwart

Konzept-Angebot Sportwart

Liebe Boulefreundinnen und Boulefreunde. Liebe MKWU-Mitglieder (W/M),

von Seiten des Vorstandes wurde an mich der Vorschlag herangetragen mich für das Amt des Sportwartes zur Wahl zu stellen, da Stefanie Schwarzbach von ihrem Posten zurücktreten wird. Ich freu mich sehr dass mir das Vertrauen entgegen gebracht wird dieses Amt zu erfüllen und werde sofern ich gewählt werde auch mein Bestes geben um dem gerecht zu werden.

Da ich aber der Meinung bin, dass man, wenn man jemanden wählt auch wissen sollte wie er tickt und welche Vorstellungen und Ziele er hat, möchte ich hier mein Konzept für die Position des Sportwartes bei der MKWU erläutern:

Konzept Sportwart:

Als Sportwart betreue ich in Absprache mit dem Vorstand sämtliche sportliche Aspekte ( Leistungssport, Wettkampfsport, Breitensport, Hobbysport ) des Vereins. Die Koordination der einzelnen Sparten erfolgt im Austausch mit den jeweiligen Mannschaftsführern, Trainern und dem Vorstand.

Insgesamt sollte der Spielbetrieb im Verein bzw. für die vereinsrelevanten Wettkämpfe ( Liga und Pokal ) stärker nach Leistungskriterien erfolgen, da es das Ziel des Vereins ist weiterhin eine Mannschaft in der Bundesliga, wieder 2 Mannschaften in der Bayernliga, 3 Mannschaften in der Landesliga und eine Mannschaft in der BOL/BL zu haben.

Eine grobe Einteilung könnte hierzu sein:

  • Vereinsspieler ( regelmäßiges Training, Fokus Mannschaft ) für (Liga/Pokal)
  • Wettkampfspieler ( gelegentlich Training, Fokus Tete, Doublette, Triplette) für ( Turniere/Meisterschaften ),
  • Freizeitsport ( alle anderen )

Überlappungen sind natürlich möglich und auch gewünscht.

Um dies zu realisieren sollten innerhalb des Vereins für die jeweiligen Gruppen folgende Voraussetzungen geschaffen werden:

Vereinsspieler

  • regelmäßiges, angeleitetes Training (auch mit den Aspekten Kondition, Koordination und Athletik)
  • Bildung einer Trainings-/Wettkampfgruppe die das Training aber auch Wettkämpfe zusammen bestreitet.
  • Regelmäßiges Supervision und Ranking der Spieler zur Kontrolle der Leistungsentwicklung

Wettkampfspieler

  • Trainingsangebot in freier Form ( z.B.  1x im Monat Blocktraining  am WE)
  • Spielerbörse für Turniere/Meisterschaften

Freizeitspieler

  • Ansprechpartner für Fragen und Anleitung nach Bedarf und nach persönlichen wünschen
  • Trainingsangebot in freier Form ( z.B.  1x im Monat Blocktraining  am WE)
  • Spielmöglichkeiten ( Platz, Halle, Hofgarten )
  • Spielerforum um sich zu verabreden

Falls jemand Fragen zu meine Konzept hat bzw. Punkte unklar sind oder genauer erläutert werden sollten, scheut Euch nicht mich anzusprechen.

Euer Thomas Jolitz

8 Gedanken zu „Konzept-Angebot Sportwart

  1. Markus schreibt (hab keinen eigenen Account und Karlheinz macht grad Wellen)
    Bravo, endlich mal einer der Tachles redet. Er weiß zwar nicht warum und wieso, aber das ist ja auch egal.
    Wichtig ist nur Boule und Fischen haben eins gemeinsam: man braucht ein bisschen Glück. Im Übrigen können wir uns aber alle glücklich schätzen, dass wir , die uns sonst immer nur von Innen beleuchten, jemanden haben, der das Ab und zu für uns auch von Außen tut.

  2. Lieber Mischa,

    danke für diese Außenansicht auf unseren Verein. Kommt gut.

    Zum Thema: Zu viele Jugendliche verlassen unseren Verein. Das möchte ich einmal durchleuchten.

    Bevor ich zum Petanque kam, war ich 3 Jahrzehnte in einem Fischereiverein in München. Dort hatten wir diese Lage:

    Die Kinder und Jugendlichen waren begeistert vom Angeln, sie fischten wie Fanatiker.

    Aber mit 18/19 änderte sich ihr Leben: Abi, Beruf, Freundin, das erste Auto, Wegzug wegen Studium oder Job, früher auch noch die Bundeswehr. Fürs Fischen war da einfach keine Zeit mehr.

    Mit 40 oder 50 kamen einige wieder zurück zum Angeln: Haus bezahlt, Ehe kaputt, Kinder aus dem Haus oder wasauchimmer.

    Meine Folgerung: So läuft es seit Generationen, als Verein können wir nix machen.

    Mir hat nur der Jugendleiter im Angelverein leid getan: Er har sich mit so viel Zeit und Herzblut dafür eingesetzt, dass aus den Kleinen gute Angler wurden, aber mit einer Unterschrift war alles für die Katz.

    Ich weiß nicht, warum ich das hier schreibe, ist aber auch egal.

    In diesem Sinne, allez les boules

    Bernhard

  3. Hallo Thomas,

    ich hatte Dir ja schon vor 2 Jahren vorgeschlagen für diesen Posten zu kandidieren.

    Ich wünsche Dir, dass Du im Falle einer Wahl, ausreichend Unterstützung bekommst.
    Dein Konzept bringt hoffentlich neue Impulse in der Breite und der Spitze.

    Hallo Vorstand und Mitglieder,

    was viele nicht wissen, dieser Verein ist mit knapp 200 Mitgliedern und 6 Ligamannschaften einer der größeren Petanque-Vereine in der Welt.

    Selbst im Frankreich, ist das nicht üblich so viele Mitglieder zu haben.

    Auch ist die Anzahl der Nationalspieler und Auswahlspieler ein Zeichen für Klasse. Nationaltrainer und Funktionäre geben sich in München die Hand, auch weil man bei uns das Spiel versteht.

    Mit der Halle im Winter sind zudem ausgezeichnete Rahmenbedingungen für regelmäßiges Training und Begegnung geschaffen worden.

    Es liegt in der Natur der Dinge, das andere Vereine in Bayern auch von dieser Entwicklung mehr als profitieren. Ich finde es großartig, dass wir tolerant gegenüber anderen Vereinen sind und auch unseren Verein öffnen. Das sollte aber seine Grenzen haben.

    Die Tendenz, dass verstärkt Jugendliche den Verein verlassen ist meines Erachtens besorgniserregend.

    Vielen Dank an den Vorstand, den Kandidaten für den neuen Vorstand für ihr Engagement und den Mut Dinge anzufassen für einen der besten Vereine Deutschlands.

    Ich hoffe auf rege Beteiligung bei der Jahreshauptversammlung.

    LG,
    Mischa

    Von meinem iPhone gesendet

  4. Hallo Christoph,

    danke für deinen Kommentar und deine Anmerkung. Das ist ein ziemlich wesentlicher, aber auch komplexer Punkt meines Konzepts.
    Vereinfacht kann man sagen:
    Vereinsspieler= Spieler die den Verein in einer Mannschaft ( Liga, Pokal ) vertreten und sich somit einer vom Verein bestimmten/gewählten Führung ( Mannschaftsführer ) unterordnen und auch Vereinsvorgaben ( regelmäßiges Training, Testwettkämpfe, usw. ) erfüllen.
    Wettkampfspieler=Spieler die ambitioniert (regelmäßiges Training, Wettkämpfe, Meisterschaften ) Boule spielen, aber eben nicht einer Mannschaft angehören möchten, da sie z.B. Ihren Spielpartner selbst bestimmen möchten, nicht in einer Mannschaft spielen wollen, usw.
    Ja, ich gebe dir recht, dass sich das alles sehr leistungsorientiert anhört, aber anders ist eben auch im Boulesport ein gewisses Niveau nicht mehr zu erreichen bzw. zu halten. Dass aber das eine das andere innerhalb eines Vereins nicht ausschließt, zeigen uns andere Sportarten auf wie z.B. die Volleyballer vom SV Lohhof die mir Ihrer ersten Mannschaft in der BuLi spielen ( hier ganz professionell mit Sponsoring, Leistungstraining, pipapo ), aber auch mehrere sog. Freizeitmannschaften haben, die hauptsächlich just for fun, bzw. eben nur Freizeitturniere spielen.
    Ich hoffe ich konnte ein wenig Klarheit in die Begrifflichkeit bringen. Näheres kann ich dir gerne auf der Hauptversammlung erklären.

    Liebe Grüße Thomas!

  5. Lieber Thomas,

    schön dass du dich für dieses Amt zur Verfügung stellst. Ich halte dich für dieses Amt bestens ge-
    eignet , habe vollstes Vertrauen in dich und freu
    mich schon darauf… toi..toi.toi.
    Deine Ausführungen kann ich weitgehend nachvoll-
    ziehen. In meiner Wahrnehmung ist der Fokus viel-
    leicht ein klein wenig zu leistungsorientiert, aber das
    bringt das Amt des Sportwarts wohl mit sich, hat ja auch sein Gutes.
    Einzig deine Unterscheidung zwischen Vereinsspieler
    und Wettkampfspieler ist mir per Definition nicht ver-
    ständlich. Ich dachte ein Vereinsspieler wäre per se
    ein Spieler , der einem Verein angehört ; und ein Wettkampfspieler könne auch zugleich in der Liga
    spielen , da ja ein Ligaspiel auch ein Wettkampf ist,
    oder nicht ? ( da bin ich jetzt etwas verwirrt )

    Liebe Grüße und auf ein gemeinsames , freudiges,
    harmonisches, faires, integratives und leistungs-
    orientiertes….und …und Jahr und den Spaß dabei
    nicht zu kurz kommen lassen. In französisch gesagt:
    “Savoir vivre”, bietet sich ja gerade bei unserem Sport
    bestens an . Ich bin dabei

    Christoph Munck

    Christoph Munck

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