Wie ein MKWU-Mitglied gegen die Weltmeister spielte

Wie ein MKWU-Mitglied gegen die Weltmeister spielte

Immer im Juli findet in Marseille das gößte Petanque-Turnier der Welt statt: „Le Mondial la Marseillaise à Pétanque“. Dieses Jahr kamen über 13.000 Spieler/-Innen, die im Triplette-Modus ihren Meister ausspielten.

Auch die 1. MKWU war mit sechs Spielern dabei. Der Erfolgreichste war Uli Moritz, der mit seinen Partnern Clement und Alexis ins 16tel-Finale kam. Und dort stieß das Team auf Dylan Rocher, Stephane Robineau und Henri Lacroix, die zurzeit stärkste Equipe der Welt! Bei unserer Recherche war es kaum möglich, die Zahl ihrer Titel in Frankreich, Europa und der Welt zu benennen.

Uli, wie hast du von der Partie erfahren, was hast du gefühlt?

Uli Moritz: Die Freude, dass wir am Morgen die siebte Runde gewonnen hatten, war groß. Der Wunsch nach einem tollen Gegner wurde dann prompt erfüllt. Als dann noch die Nachricht kam, dass unser Spiel auf France 3 live übertragen wird, wurde ein Traum wahr.

Für langes Nachdenken gab es aber keine Zeit, denn ich musste noch Interviews beim Fernsehsender und der Zeitung geben. Danach wurde gegessen und im Pool unserer gemieteten Villa relaxed.

Wie warst du bei der ersten Annahme drauf?

Uli Moritz: Ich bin zum Glück schnell ins Spiel gekommen.

Wie haben euch die drei Weltmeister behandelt?

Uli Moritz: Diese Topspieler waren eher zurückhaltend freundlich. Wir haben aber zusammen auf die Partie gewartet, dabei konnten wir etwas Small Talk führen.

Euer Spiel endete 13:1. War euer Punkt ehrlich erkämpft oder eher eine freundliche Geste, um euch die Fanny zu ersparen?

Uli Moritz: Jeder sollte das selbst beurteilen, schaut euch einfach das Spiel auf Youtube an. Wir haben aus meiner Sicht ordentlich gespielt.

Persönlich möchte ich mich bei den bayerischen und Münchner Unterstützern bedanken. Es war umwerfend, so viele Nachrichten zu bekommen. Wunderbar war auch die Ansage des Reporters Maryan von France 3. Als er von meiner Frau und den Kindern sprach, habe ich mich sehr gefreut und wohl gefühlt.

Uli, merci bien für dieses Interview

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